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Sightseeing bis "kein Bockk mehr" Drucken
Mittwoch, 7. Juni 2006

Sportbegegnung_01.JPGBei der Abfahrt der Basketballmannschaft in die Partnerstadt Pré-Saint-Gervais wusste noch keiner, was genau auf uns zukommen würde - nur, dass es gut wird. Und wir wurden nicht enttäuscht. Da "Paris auch gleich ein Vorort von Pré" ist, wurde es nicht langweilig und wenn man "Pigalle" als Kultur bezeichnet hatten wir eine Menge davon. 

Nicht unwichtiger war noch, dass bei diesem Austausch - so wie sich das gehört - auch das Mannschaftsgefüge sich spürbar verbessert hat und Kontakte zu unseren französischen Freunden geknüpft und gefestigt werden konnten. So ist auch schon der nächste Feiertermin der Giengener BBaller in Aussicht (schließlich gilt es den einzigen Sieg in der Saison 05/06 gebührend zu zelebrieren) und die Erwartung der Gäste aus Pré, die uns im nächsten Jahr in Giengen aufsuchen werden, dementsprechend hoch.

Sportbegegnung_02 Die Fahrt nach Pré war noch relativ entspannt aber lang. Entspannt, da wir nur 14 Sportler (ausschließlich männlichen Geschlechts) im Bus und 2 Begleitpersonen (immerhin eine Dame) waren, und uns somit ausbreiten und pennen konnten - lang, da nach 10h Fahrt mit mehreren Pausen irgendwann auch der beste Musikmix jedes MP3-Players nicht mehr ausreicht, um den fast immer gleichen Ausblick aus den Seitenfenstern zu untermalen.

Dennoch, fast pünktlich auf die Minute abgefahren sowie auch abgekommen, wurden wir wie immer vor und im Rathaus herzlich mit Chips, Flips und Erdnüssen bei diversen Alkhoholika empfangen.

Sportbegegnung_03 Am Abend ging es dann gleich los zum Sacré-Cœur, einen ersten Eindruck und ein bischen Pariser Luft schnuppern. Nachdem auch das letzte Portraitmodel der Maler begutachtet und bewertet wurde kehrten wir noch auf ein Bierchen und einen Eistee von Long Island (der aber nur von Lipton® war) ein, bevor wir zu unseren Gasgebern Heim und in unsere Kojen stiegen.

Sportbegegnung_04.JPG Denn am nächsten Tag stand um 7:30 Uhr eine Fahrt auf dem Kanal auf dem Programm, bei der wir einiges von Paris zu sehen sowie auch etliche "Sauf Authorisationen" bekamen. Doch dann, nach einem üppigen, türkischen Schnellimbiss, durften wir nachdem wir Paris von der Kanalfahrt auch schon von unten kannten noch von oben betrachten. Sportbegegnung_05 Der Eifelturm. Dieses Wortduett sagt eigentlich schon alles und die Bilder dazu den Rest. Die Aussicht und das Gefühl auf dem Wahrzeichen der Stadt der Liebe zu stehen entschädigt einen für den Aufstieg (die halbe Stunde anstehen zogen wir den 3h vor den Aufzügen vor, was sich für uns als Sportler als absolut die richtige Wahl herausstellte) die Wartezeiten zur Aussichtsplattform und wieder herunter.

 

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  Nach dem Abendessen mit Chips, Flips und Erdnüssen bei diversen Alkhoholika und Französischem Vesper nahmen wir gerne noch die Gelegenheit wahr eine kleine Trainingssession einzulegen. Schließlich galt es sich warm zu spielen für das Turnier am nächsten Tag und endlich mal die Franzosen auf eigenem Grund zu bezwingen. Was sich nicht voraussehen lies war das gleichzeitig statt findenende Training der Jugendmannschaft, die natürlich darauf brannte uns herauszufordern. Dieser konnten wir natürlich nicht widerstehen und so begab es sich, dass so manches französische Vesper schneller verdaut werden musste als geplant. Dennoch war es eine willkommene Übung. Nur das Timing gegen Ende lies etwas zu wünschen übrig, da es in den verbleibenden 10 min der Hallenöffnung gerade mal möglich war zu duschen und sich provisorisch zu stylen. Sportbegegnung_09 Denn gleich im Anschluss kehrten wir alsdann wieder an die gleiche Stätte zurück - ein Edel-Viertel von Paris und den Eiffelturm bei Nacht. Nach Cartier®, Versace®, Giorgio Armani®, Bulgari®, Chanel® und Rolls Royce® ging es wieder ab zum Eiffelturm. Sportbegegnung_10 Mit geiler Mukke genossen und etlichen Aufnahmen auf diversen Medien erfüllten uns unsere Gasgeber noch einen letzten Wunsch des Tages (eigentlich schon des nächsten Tages, da es schon weit nach Mitternacht war).

Ab in's Rotlichtviertel Pigalle! Hier staunten wir nicht schlecht und konnten nur bestätigen, dass es so was bei uns in Giengen nicht gäbe (ok, was gibt es in Giengen schon, das es in Paris zu bieten hat? - Diese Frage ist wirklich nur rhetorisch, jede Antwort wäre zu niederschmetternd...). Sportbegegnung_11 Nach dem "Shopping" und nachdem die Volljährigen auch fast den letzen Kiosk leer gekauft hatten brachten uns unsere Freunde zurück um uns zur dringend nötigen Ruhe zu begeben zu können.

Der Anfang des nächsten Tages war wieder dominiert von unseren Wünschen und so konnten wir unserer Einkaufslust frönen in und um Forum des Halles bei Mont Martre. nachmittags stand dann das eigentliche Basketballturnier der Sportbegegnung statt. In 2 fänomenalen (neue dt. Rechtschreibung!?) Matches bezwangen wir trotz allem Schlafmangels und erneut vollen Bäuchen vom üppigen Mittagessen erstmals die Franzosen seit Menschengedenken (jedenfalls so weit alle Mitgereisten sich zurückerinnern konnten). Sportbegegnung_12 Im zweiten konnten wir sogar einen knappen Rückstand kurz vor der Halbzeit in eine wohlverdiente Führung ausbauen. Obwohl wir gewannen tat das der guten Stimmung auch untern den Gasgebern keinen Abbruch.

Dieses mal war mehr Zeit zum Duschen und Stylen - zu viel, denn unsere Mitgereisten Aikidoturisten verspäteten sich um ganze 2h zum Abendessen. Danach schmeckte das Chili, Chips, Flips und Erdnüsse bei diversen Alkhoholika sogar noch besser, was auch auf der Rückreise noch zu hören war. Doch was nun, mit dem angefangenen Abend? Diese Frage wurde heiß diskutiert. Disco (Techno): falsche/richtige Musik, falsche/richtige Kleidung/Schuhe, falsches/richtiges Alter??? Sportbegegnung_13 Genau so ging es mit der Alternative Hip-Hop-Disco, weshalb wir uns entschieden gemeinsam zu Nanu nach Hause zu gehen und unseren Freunden "Mäxle" beizubringen - was uns auch wirklich gelang. Denn andernfalls hätten wir nicht bis 3h durchgespielt.

Sportbegegnung_14 Die letzte Schwierigkeit des Kurztrips war nur noch das Aufstehen am nächsten Tag (so fern es sich überhaupt lohnte sich ins Bett zu begeben). Doch auch diese meisterten alle Mitgereisten und ihre Gasgeber mit Bravur. (Schlafen konnte man schließlich auf der Heimfahrt wer schlafen konnte.) Und so begab es sich, dass alle müde aber glücklich von unseren Freunden aus Pré verabschiedet wurden mit dem Versprechen sich nächstes Jahr im eigenen Land wieder zu sehen.

Sportbegegnung_15 A bientôt nôtres amis, à bientôt Pré-Saint-Gervais, à bientôt Paris - bienvenue Giengen.

Und Piggeldi ging mit Fredderik nach Hause.

 

 

Kommentar(e)
Geschrieben von Thanos am 2006-06-13 14:02:42
oh man :( wäre so gern dabei gewesen...aber ging leider nicht! schade! egal vllt nächstes mal
Geschrieben von Nitch am 2006-06-09 23:55:52
hey stefan...ist schon geil geworden aebr n paar bilder mehr von uns und n paar namen drin bzw kommentierte bilder wäre noch geiler...aber passt schon so 8)

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