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Bei der Abfahrt der Basketballmannschaft in die Partnerstadt
Pré-Saint-Gervais wusste noch keiner, was genau auf uns zukommen würde - nur, dass es gut wird. Und wir wurden nicht enttäuscht. Da "Paris auch gleich ein
Vorort von Pré" ist, wurde es nicht langweilig und wenn man "Pigalle"
als Kultur bezeichnet hatten wir eine Menge davon.
Nicht unwichtiger war noch, dass bei diesem Austausch - so
wie sich das gehört - auch das Mannschaftsgefüge sich spürbar verbessert hat
und Kontakte zu unseren französischen Freunden geknüpft und gefestigt werden
konnten. So ist auch schon der nächste Feiertermin der Giengener BBaller in
Aussicht (schließlich gilt es den einzigen Sieg in der Saison 05/06 gebührend
zu zelebrieren) und die Erwartung der Gäste aus Pré, die uns im nächsten Jahr in
Giengen aufsuchen werden, dementsprechend hoch.
Die Fahrt nach Pré war noch relativ entspannt aber lang.
Entspannt, da wir nur 14 Sportler (ausschließlich männlichen Geschlechts) im
Bus und 2 Begleitpersonen (immerhin eine Dame) waren, und uns somit ausbreiten
und pennen konnten - lang, da nach 10h Fahrt mit mehreren Pausen irgendwann
auch der beste Musikmix jedes MP3-Players nicht mehr ausreicht, um den fast
immer gleichen Ausblick aus den Seitenfenstern zu untermalen.
Dennoch, fast pünktlich auf die Minute abgefahren sowie auch
abgekommen, wurden wir wie immer vor und im Rathaus herzlich mit Chips, Flips
und Erdnüssen bei diversen Alkhoholika empfangen.
Am Abend ging es dann gleich los zum Sacré-Cœur, einen
ersten Eindruck und ein bischen Pariser Luft schnuppern. Nachdem auch das
letzte Portraitmodel der Maler begutachtet und bewertet wurde kehrten wir noch
auf ein Bierchen und einen Eistee von Long Island (der aber nur von Lipton®
war) ein, bevor wir zu unseren Gasgebern Heim und in unsere Kojen stiegen.
Denn
am nächsten Tag stand um 7:30 Uhr eine Fahrt auf dem Kanal auf dem Programm,
bei der wir einiges von Paris zu sehen sowie auch etliche "Sauf
Authorisationen" bekamen. Doch dann, nach einem üppigen, türkischen
Schnellimbiss, durften wir nachdem wir Paris von der Kanalfahrt auch schon von
unten kannten noch von oben betrachten. Der Eifelturm. Dieses Wortduett sagt
eigentlich schon alles und die Bilder dazu den Rest. Die Aussicht und das
Gefühl auf dem Wahrzeichen der Stadt der Liebe zu stehen entschädigt einen für
den Aufstieg (die halbe Stunde anstehen zogen wir den 3h vor den Aufzügen vor,
was sich für uns als Sportler als absolut die richtige Wahl herausstellte) die
Wartezeiten zur Aussichtsplattform und wieder herunter.
Nach dem Abendessen mit Chips, Flips und Erdnüssen bei
diversen Alkhoholika und Französischem Vesper nahmen wir gerne noch die
Gelegenheit wahr eine kleine Trainingssession einzulegen. Schließlich galt es
sich warm zu spielen für das Turnier am nächsten Tag und endlich mal die
Franzosen auf eigenem Grund zu bezwingen. Was sich nicht voraussehen lies war
das gleichzeitig statt findenende Training der Jugendmannschaft, die natürlich
darauf brannte uns herauszufordern. Dieser konnten wir natürlich nicht
widerstehen und so begab es sich, dass so manches französische Vesper schneller
verdaut werden musste als geplant. Dennoch war es eine willkommene Übung. Nur
das Timing gegen Ende lies etwas zu wünschen übrig, da es in den verbleibenden
10 min der Hallenöffnung gerade mal möglich war zu duschen und sich
provisorisch zu stylen. Denn gleich im Anschluss kehrten wir alsdann wieder an
die gleiche Stätte zurück - ein Edel-Viertel von Paris und den Eiffelturm bei
Nacht. Nach Cartier®, Versace®, Giorgio Armani®, Bulgari®, Chanel® und Rolls
Royce® ging es wieder ab zum Eiffelturm. Mit geiler Mukke genossen und etlichen
Aufnahmen auf diversen Medien erfüllten uns unsere Gasgeber noch einen letzten
Wunsch des Tages (eigentlich schon des nächsten Tages, da es schon weit nach
Mitternacht war).
Ab in's Rotlichtviertel Pigalle! Hier staunten wir nicht
schlecht und konnten nur bestätigen, dass es so was bei uns in Giengen nicht
gäbe (ok, was gibt es in Giengen schon, das es in Paris zu bieten hat? - Diese
Frage ist wirklich nur rhetorisch, jede Antwort wäre zu niederschmetternd...).
Nach dem "Shopping" und nachdem die Volljährigen auch fast den letzen
Kiosk leer gekauft hatten brachten uns unsere Freunde zurück um uns zur dringend
nötigen Ruhe zu begeben zu können.
Der Anfang des nächsten Tages war wieder dominiert von unseren
Wünschen und so konnten wir unserer Einkaufslust frönen in und um Forum des
Halles bei Mont Martre. nachmittags stand dann das eigentliche
Basketballturnier der Sportbegegnung statt. In 2 fänomenalen (neue dt.
Rechtschreibung!?) Matches bezwangen wir trotz allem Schlafmangels und erneut
vollen Bäuchen vom üppigen Mittagessen erstmals die Franzosen seit
Menschengedenken (jedenfalls so weit alle Mitgereisten sich zurückerinnern
konnten). Im zweiten konnten wir sogar einen knappen Rückstand kurz vor der
Halbzeit in eine wohlverdiente Führung ausbauen. Obwohl wir gewannen tat das
der guten Stimmung auch untern den Gasgebern keinen Abbruch.
Dieses mal war mehr Zeit zum Duschen und Stylen - zu viel,
denn unsere Mitgereisten Aikidoturisten verspäteten sich um ganze 2h zum
Abendessen. Danach schmeckte das Chili, Chips, Flips und Erdnüsse bei diversen
Alkhoholika sogar noch besser, was auch auf der Rückreise noch zu hören war.
Doch was nun, mit dem angefangenen Abend? Diese Frage wurde heiß diskutiert.
Disco (Techno): falsche/richtige Musik, falsche/richtige Kleidung/Schuhe,
falsches/richtiges Alter??? Genau so ging es mit der Alternative Hip-Hop-Disco,
weshalb wir uns entschieden gemeinsam zu Nanu nach Hause zu gehen und unseren
Freunden "Mäxle" beizubringen - was uns auch wirklich gelang. Denn
andernfalls hätten wir nicht bis 3h durchgespielt.
Die letzte Schwierigkeit des Kurztrips war nur noch das
Aufstehen am nächsten Tag (so fern es sich überhaupt lohnte sich ins Bett zu
begeben). Doch auch diese meisterten alle Mitgereisten und ihre Gasgeber mit Bravur.
(Schlafen konnte man schließlich auf der Heimfahrt wer schlafen konnte.) Und so
begab es sich, dass alle müde aber glücklich von unseren Freunden aus Pré
verabschiedet wurden mit dem Versprechen sich nächstes Jahr im eigenen Land
wieder zu sehen.
A bientôt nôtres
amis, à bientôt Pré-Saint-Gervais, à bientôt Paris - bienvenue Giengen.
Und Piggeldi ging mit Fredderik nach Hause.
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Geschrieben von Thanos am 2006-06-13 14:02:42 oh man wäre so gern dabei gewesen...aber ging leider nicht! schade! egal vllt nächstes mal | Geschrieben von Nitch am 2006-06-09 23:55:52 hey stefan...ist schon geil geworden aebr n paar bilder mehr von uns und n paar namen drin bzw kommentierte bilder wäre noch geiler...aber passt schon so |
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